Mond fotografieren

Mond fotografieren

Spiegelblick: Nikon D5300, Sigma f/5-6.5 150-600mm, 900mm KB, 1/500s, f/8, ISO640, Stativ, Spiegelvorauslösung, Bildausschnitt

Um den Mond zu fotografieren, brauchen wir eine sehr grosse Brennweite. Das Bild ist mit Brennweite 600mm und Crop-Faktor 1.5 entstanden. Das entspricht einer Brennweite von 900mm. Da es sich um einen Bildausschnitt vom Original-RAW-Bild handelt, können wir gut nochmals einen Crop-Faktor von 1.5 dazurechnen: 1350mm Brennweite – und der Mond erreicht auf Ihrem Sensor diese Grösse.

Wenn Sie mit so einer langen Brennweite arbeiten, den Autofokus ausgeschaltet haben und mit der Live-View-Ansicht in der Lupenfunktion die Schärfe einstellen, dann merken Sie, wie schnell der Mond aus dem Sucherbild wandert. Da ist mit einer Verschlusszeit von 1/180s bereits eine leichte Bewegungsunschärfe sichtbar. Eine Langzeitbelichtung funktioniert nicht. Der Mond würde nur noch als leicht ovale Scheibe abgebildet werden. Versuchen Sie es doch einmal.

Tipps zum Mond fotografieren finden Sie auf meiner Fotoseite Digitipps.ch.

2 Gedanken zu „Mond fotografieren“

    1. Vollmond ist auch noch etwas anspruchsvoller, weil die Scheibe dann extrem hell scheint. Weil das Dunkel rund um den Vollmond den Belichtungsmesser irritieren kann, müssen Sie eine Belichtungskorrektur vornehmen. Beispiel: -2.0 bis -3.0. Am Besten, Sie machen gleich eine Belichtungsreihe. Mehr Tipps gibt es unter dem Link im Text….

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