Schärfe und Unschärfe

Schärfe und Unschärfe

Spiegelblick: Nikon D750, Nikkor f/1.8 50mm, 1/500s, f/1.8, ISO100

Nach meinem Rundgang durch die Stadt, bei dem ich Aufnahmen für eine Panografie gemacht habe, stieg ich die Mülenenschlucht in St. Gallen hoch. Ein steiler Weg, den ich schon zahlreiche Male genommen und auf dem ich schon viele Motive fotografiert hatte.

Manchmal habe ich das Gefühl, irgendwann sind die Motive ausgeschöpft. Aber das stimmt nicht: Wenn nur schon das Licht etwas anders fällt, entdecke ich an bekannten Orten neue Motive. So auch dieses Bild: Durch den noch tiefen Sonnenstand wurde das Geländer mit der Schilfmatte von hinten angestrahlt. Durch die dünnen Lichtdurchlässe der Matte zeichnete die Sonne feine Lichtspiele auf das Schmiedeisen.

Mit dem Nikkor f/1.8 kann ich die Schärfentiefe extrem begrenzen. Deshalb entschied ich mich für eine sehr steile Seitenansicht, um den Verlauf des Geländers in Unschärfe verschwinden zu lassen. Der grosse Sensor der Nikon D750 trägt ebenfalls dazu bei, die Schärfe sehr eng zu begrenzen.

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